Schulpost


Liebe Eltern,                                                                                                                                              19.4.21

 

 

„Wenn ich wüsste, dass die Welt morgen unterginge, so wollte ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Dieser Satz wird oft Martin Luther zugeschrieben. Auch wenn das nicht stimmen sollte – es würde gut passen. Denn er lebte in einer Zeit mit vielen Problemen und Glaubenskonflikten, die die Menschen sicher nicht immer optimistisch gestimmt haben. Vor diesem Hintergrund bedeutet das Zitat: Was auch kommen mag, es gibt Hoffnung. Wir hören nicht auf damit, uns für Verbesserungen und für das Leben einzusetzen. Nicht weil wir so toll sind und es allein schaffen könnten, sondern weil wir wissen, dass Gott uns den Auftrag gibt und es gelingen lassen kann. Er hat die Zukunft in seiner Hand.

 

Daran musste ich denken, als letzte Woche auf der Wiese unterhalb unseres Grundstücks einige Kinder zusammen mit Frank Bettgenhäuser vom Schulverein mehrere Obstbäume gepflanzt haben. Die Stadt Altenkirchen hat uns die Fläche zur Verfügung gestellt, damit dort eine Streuobstwiese entstehen kann. Ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und eine tolle Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler ganz praktisch und in der Natur Sachkundeunterricht zu erleben.

 

Schauen Sie doch mal auf der Wiese vorbei, wenn Sie das nächste Mal in der Nähe sind.

 

Eine gute Woche wünscht Ihnen

 

Ihre

Dorothee Becker